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in einer engen Doppelschleife windet sich der Neckar bei Hirschhorn durch das romantische Neckartal. Fast scheint es, als wolle er hier etwas länger verweilen um die einzigartige Kulisse der "Perle des Neckartals" zu genießen. Die beeindruckte schon den großen englischen Maler William Turner, der das Hirschhorner Schloss, Nachlass des Rittergeschlechts der Herren von Hirschhorn, in Aquarellen verewigte. Begeistert von dem malerischen Neckarstädtchen war auch der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuß. Vom südlichen Neckarufer aus hielt er die eindrucksvolle Silhouette mit dem Kohlestift auf Papier fest.

Heute lädt die idyllische Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern zum Bummeln ein. Ein historisches Schatzkästlein in der Fußgängerzone ist das seit 1909 unter Denkmalschutz stehende Gasthaus "Zum Hirsch". Schon 1679 "verzapfte" Hirschwirt Hans Boleg während des Gottesdienstes Wein und musste deshalb sieben Heller Strafe zahlen. 1832 erhielt Johann Weis vom Großherzoglichen Kreisamt in Heppenheim "die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft ein­schließlich Branntweinaussehank".

Küchenmeister Harald Vogel übernahm 1979 mit seiner Frau Andrea die renomierte altdeutsche Wein‑ und Bierstube und machte sie zu einem kleinen, aber feinen gastronomischen Schatzkästlein in dem Neckarstädtchen. Der Gastraurn mit seinen die Kommunikation fördernden 45 Plätzen verströmt Wohnzimmeratmosphäre: nostalgisch, gemütlich und familiär, ein stimmiger Ort, nicht nur des Ambientes wegen. Denn Harald Vogels beruflicher Werdegang verspricht genussvolle Tafelfreuden. Stationen im Erbprinzen in Ettlingen, im Parkhotel Adler in Hinterzarten und zehn Jahre als Küchenchef im Hotel Ritter in Heidelberg garantieren, dass Harald Vogel das Kochhandwerk aus dem Effeff beherrscht.

Hummer und Kaviar stehen nicht auf der Hirsch‑Speisekarte, der Küchenchef bekennt sich zur gutbürgerlichen qualitätsorientierten deutschen Frischeküche, doch er erlaubt sich neben den klassischen Rezepten auch durchaus individuelle Inspirationen. Der Routinier scheut auch nicht den Blick über den Odenwälder Tellerrand: Spezialitätenwochen ziehen sich durch das ganze Jahr.